Larry Brent Nr. 161: Totengruft der Templer
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Das Dorf Beaumage besteht aus nur wenigen Häusern. Zweihundertsiebzehn
Menschen leben in ihnen. Die Meisten sind Bauern und kleine Handwerker. Beaumage
hat sich in der Geschichte keinen Namen gemacht, und das Dorf im
äußersten Süden der Provence ist so unbedeutend, daß
es auf keiner Landkarte erscheint. Und doch birgt es ein Geheimnis! Ein
großes sogar, denn in einem bewaldeten Hügel jenseits der Weiden
und Äcker liegen die Reste eines Tempels, in dem in den Jahren 1307-1310
unbeschreibliche Greueltaten begangen wurden. Der Tempel sank in Schutt und
Asche. Die Herren des Tempels - abtrünnige Templer, die sich unheimlichen
und okkulten Riten verschrieben - nahmen ihre Geheimnisse und Kenntnisse
zwar mit ins Grab, hinterließen aber ein schreckliches Vermächtnis.
Es kam an einem Frühsommertag zur Erfüllung, als der
zwölfjährige Ricky Desud durch den dichten Wald auf eine kleine
Anhöhe wilderte... Ricky trug ein weiß-rot gestreiftes T-Shirt.
Auf der Brust war ein großer Kreis mit einem roten "R" drin. "Hierher
Napoleon...hierher hab ich gesagt..."
Rezension von
Postman:
Kurzbeschreibung:
Der zwölfjährige Ricky Desud entdeckt durch die Flucht seines Hundes
nahe der französischen Ortschaft Beaumage eine alte unterirdische Gruft
in der sieben Steinsärge aufgestellt sind. Durch eine Schnittverletzung
des Jungen wird einer der dort liegenden Templer langsam wieder zum Leben
erweckt. Ricky selbst bemerkt den hinter ihm herschleichenden Untoten zwar
nicht, kann aber nur knapp dem Tod entrinnen.
Im weit entfernten New York bricht vor den Augen des Staragenten der PSA
Larry Brent ein Mann zusammen, der eine goldene Schatulle bei trägt
die mit Giftstacheln ausgestattet zu sein scheint, denn der Mann stirbt mit
dazu passenden Wunden. Ein hinzugekommener Arzt, der sich als Dr. Balhoun
vorstellt, zeigt ein auffallend großes Interesse an der Schatulle,
kann jedoch als Larry sich näher mit ihm beschäftigen will,
untertauchen. In Frankreich erweckt der untote Templer seine sechs Brüder
die wir er nach frischem Blut lechzen, welches über zwei weibliche Opfer
gefunden wird. Der geheimnisvolle Dr. Balhoun kidnappt mittlerweile Larrys
Schwester Miriam um durch Erpressung in den Besitz des Artefakts zu kommen.
Ein alter Fluch scheint zu greifen in dem die Schatulle eine nicht unwesentliche
Rolle zu spielen scheint. Nur welche Vorteile verspricht sich Dr. Balhoun
vom Besitz der Schatulle? Die Templer rüsten derweil zu weiteren
Angriffen.
Meinung:
An welche Filme erinnern wohl die erweckten sich langsam bewegenden Templer?
Richtig, die reitende Leichen Quadrologie aus den Siebzigern lässt
grüßen. Ziemlich geradlinig wird die Geschichte plagiert und nur
an andere Schauplätze versetzt. Ohne die Nebenhandlung mit dem
geheimnisvollen Arzt und der Entführung Miriam Brents wäre alles
sehr vorhersehbar gewesen. Am schönsten erzählt fand ich noch den
Anfang aus der Sicht des Jungen, da die Erzählung hier ein bisschen
an ein Jugendbuch erinnert.
2 von 5 möglichen Kreuzen:
Kommentare zum Cover:
Ein schöner Rücken kann auch entzücken. Nein im Ernst, viel
zu sehen gibt es nicht und die Blondine ist eindeutig der Blickfang. Für
ein Lonati Bild leider etwas zu gewöhnlich ausgefallen
Coverbewertung: