Der Dämonensohn schickt den Todesboten


Lissy Ferguson warf einen verstohlenen Blick auf die Freundin am Steuer des tomatenroten Triumph Vitesse.

"Bist du sicher, daß wir hier richtig sind?"

Belinda Masters konzentrierte sich auf die regennasse Fahrbahn, die sich durch den dunklen Fichtenwald zu winden schien.

"Ich hab' mich an den Wegweisern vorhin orientiert. Sieben Meilen sollten es da noch bis Chewenshere sein.

Na ja, inzwischen hab' ich zehn mehr auf dem Tacho und von dem Kaff ist immer noch nichts zu sehen ..."

"He, da vorn! Siehst du das Licht?"

Tatsächlich schimmerte über den windgepeitschten Baumwipfeln ein vager Lichtpunkt durch den Regenvorhang.

Belinda Masters verringerte die Geschwindigkeit noch mehr, und der Sportwagen rollte im Schrittempo über den nassen Asphalt.

Die Scheibenwischer schaufelten nicht nur das Regenwasser beiseite, sondern auch das Laub und abgerissene Zweige,

die der Wind immer wieder gegen die Frontscheibe trieb, was die Sicht erheblich einschränkte.

"Tatsächlich, Lissy. Du hast recht!"

Da war das Licht wieder. Es flammte nur einen Moment auf.

Es sah aus, als würde jemand in einem Haus mit dem Lichtschalter spielen.


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