Nr. 27

Gefangener des Unsichtbaren



Fred Mc Pherson hörte das Geräusch und war ihm nächsten Moment hellwach. Er richtete sich im Bett auf, seine Hand zuckte zum Lichtschalter.

Es war jemand im Haus! Aber ausser ihm konnte niemand hier sein. Der Dreiundsechzigjährige lebte seit zehn Jahren allein.

Er war schon immer auf Einbrecher eingestellt, deshalb lag in der obersten Schublade des Nachttisches eine Gaspistole.

Mc Pherson nahm sie in die Hand, stieg aus dem Bett, schlüpfte in die Filzpantofeln und lief leise zur Tür.

Dumpfes Schaben und Rumoren aus dem Raum über ihm drang an sein Ohr. Dort befand sich der Dachboden.

Die Eingedrungenen mussten durch ein Dachfenster geklettert sein. Das war eine Schwachstelle in diesem alten Haus.

Der Besitzer hatte sich immer vorgenommen, die Fenster zu erneuern, es dann aber jedesmal unterlassen.

Ein besonders günstiges Angebot auf einer Auktion, ein Notverkauf eines anderen Sammlers, hatten sein Interesse mehr geweckt.


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