Damona King Nr. 30: Invasion der Riesenspinnen

Damona King Nr. 30:Invasion der Riesenspinnen


Die Nacht war so neblig, daß man die Hand nicht vor Augen sah. Verkrampft saß Ed Malcolm hinter dem Steuer. Dunkelheit. Stille. Er fuhr im Schrittempo. "Verfluchter Nebel!" schimpfte der Schotte. Der Wagen bockte. Malcolm war kein Meister der Fahrkunst, aber an den geplanten Bestimmungsort würde er auch so kommen. Der hagere Schotte hatte einige Schleichwege im Sinn. Ursprünglich hatte er noch vor Einbruch der Dunkelheit in Kent sein wollen. Das konnte er sich bei diesem Wetter aus dem Kopf schlagen. Das Wetter war so mies wie schon lange nicht mehr. Schwere, drückende Nebelschlieren umtanzten den Bentley. Schwere Regentropfen klatschten gegen die Frontscheibe. Es hörte sich fast so an, wie wenn tausend Finger gleichzeitig gegen das Glas trommeln. "Ich kann überhaupt nichts erkennen", murmelte der Hagere. Und fast berührte er mit der Stirn die Windschutzscheibe. "Womöglich lande ich noch im Straßengraben ... "


von H.P.Usher, erschienen am 21.041980

Ein Zusatzhinweis zu dem Cover kommt von Michael Schick:
Die beiden Spinnen von den Titelbildern des Damona King Romans Nr. 30 und des Silber-Grusel-Krimi Nr. 450 sind bis ins kleinste Detail identisch:

Silber-Grusel-Krimi Nr. 450: Geschwader des Grauens